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APA-Artikel 9. Dezember 2013

Mückstein: Vertragsloser Zustand im Bereich CT und MRT muss verhindert werden

Durch das Scheitern der Verhandlungen zwischen der Wirtschaftskammer und dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger über den Computertomografie(CT)/Magnetresonanztomografie(MRT) - Gesamtvertrag sehen die Grünen große Nachteile auf die PatientInnen zukommen.

Ein vertragsloser Zustand würde bedeuten, dass die PatientInnen wie bei den WahlärztInnen die teuren Untersuchungen zur Gänze vorfinanzieren müssen und auch noch einen Selbstbehalt bezahlen müssen.

"Viele Menschen können es sich schlicht und einfach nicht leisten, hunderte von Euros zu bezahlen und dann auch nur einen Teil zurückzubekommen", sagt die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein und ergänzt: "Ich fordere Wirtschaftskammer und Hauptverband auf, zurück an den Verhandlungstisch zu kehren und einen vertragslosen Zustand zum Wohle der PatientInnen zu beenden." Die Grünen lehnen auch schleichende Leistungseinschränkungen im Zuge von Gesamtvertragsverhandlungen ab.

"In einem Bereich, wo es ohnehin schon lange Wartezeiten gibt, würden weitere Rationierungen und Leistungseinschränkungen zu großen Engpässen führen und notwendige Behandlungen verzögern", meint Mückstein.

apa.at

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