zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 6. Dezember 2013

Diagnose Rausch kann teuer kommen

Zu viel Punsch oder Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt können ins Geld gehen. Eine allfällige Ausnüchterung im Krankenhaus müssten Betroffene nämlich selbst zahlen, informierte die Arbeiterkammer NÖ (AKNÖ) am Freitag. "Nur wenn eine Behandlung notwendig und unaufschiebbar ist, wird sie von der Krankenkasse übernommen", so Präsident Markus Wieser.

Niederösterreichische Spitäler verlangen laut AKNÖ durchschnittlich für einen Kalendertag Aufenthalt 585 bis 726 Euro. Diesen Betrag muss jemand zahlen, der nur zur Ausnüchterung eingeliefert wird und keine weitere Behandlung braucht. Werde man um 23.00 Uhr eingeliefert und bleibe bis zum nächsten Tag in der Früh, "kommt man auf zwei Kalendertage. Das kostet mindestens 1.170 Euro", so AKNÖ-Sozialrechtsexperte Josef Fraunbaum. Die Krankenkasse muss laut einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (OGH) erst ab dem Zeitpunkt zahlen, ab dem eine schwer alkoholisierte Person einer fortgesetzten Beobachtung bedarf.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben