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APA-Artikel 2. Dezember 2013

FP-Lasar: 7.681 Arbeitslose trotz akutem Personalmangel im KAV

"Wie kann es sein, dass trotz akutem Personalmangel im Gesundheits- und Sozialbereich von Ärzten, über Hebammen zu Krankeschwestern und Pflegern trotzdem 7.681 Arbeitslose in dieser Berufssparte zu verzeichnen sind?", fragt FPÖ-Wien Stadtrat David Lasar, "Kann es sein, dass die schlechten Arbeitsbedingungen sowie die miserable Bezahlung Gründe dafür sind?"

Kein Wunder, dass es vor allem in Wien Probleme gebe. Gerade hier werden beispielsweise Posten nach Pensionierung oder Karenzierung einfach nicht nachbesetzt. Eine hohe Arbeitslosenquote werde also offensichtlich in Kauf genommen, wenn es darum gehe die von SPÖ-Finanzstadträtin Brauner vorgeschriebenen 500 Millionen Euro einzusparen. Dies sei allerdings ein Sparen am denkbar falschesten Fleck und so passiere es auch, dass ganze neu errichtete Stationen nicht in Betrieb genommen werden können, weil das Personal fehle. Die Leidtragenden seien einmal mehr die Patienten als auch die Angestellten, die entweder gar keinen Job bekommen oder die Arbeit und Dienste für drei erledigen und übernehmen müssen.

"Dass dadurch viele an Burnout-Syndrom leiden, völlig überlastet sind und zum Teil auch schon körperliche Beschwerden, wie etwa Rückenprobleme haben, ist wohl nachvollziehbar und einleuchtend", so Lasar, der auch bemängelt, dass es keinerlei Präventionsmaßnahmen gibt, um körperlichen Beschwerden vorzubeugen. Wiens SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely sei aufgefordert, hier gemeinsam mit dem KAV und dem Rektor der Med. Uni Schütz nach Lösungen zu suchen, um einerseits die Arbeitslosenquote in diesem Bereich in der Bundeshauptstadt zu senken und andererseits die im Gesundheitsbereich arbeitenden Menschen zu entlasten.

apa.at

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