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APA-Artikel 2. Dezember 2013

FPÖ-Ragger: Kärnten ohne jede Maßnahme gegen Ärztemangel

"Kärnten ist eines der wenigen Bundesländer, das nichts gegen den drohenden Ärztemangel unternimmt", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Ober- und Niederösterreich setzen auf Medizin-Privatuniversitäten, um Ärzte im Land auszubilden. Absolventen erhalten Stipendien, wenn sie nach Studienabschluss in der Region bleiben.

"Die FPÖ hatte für Kärnten dasselbe Konzept, das aber von der rot-grün-schwarzen Koalition gestoppt worden ist. Eigene Ideen hat sie aber nicht zu bieten", so Ragger. Kärnten müsse ein Standort für Medizin-Ausbildung sein. Zumindest der letzte Abschnitt des Studiums, der vor allem die praktische Ausbildung forciert, sollte in Kärnten möglich sein. Damit binde man Absolventen ans Land und die Chance, dass sie nach dem Abschluss bleiben, steigt. Da wäre eine Kooperation mit den Universitäten Graz, Laibach und Udine anzustreben, schlägt Ragger vor. Es sei auch fatal, dass im Gesundheits-Zielsteuerungsvertrag keine Attraktivierung des Landarztberufes vorgesehen ist. Die drohende Folge: Landärzte, die in Pension gehen, bleiben ohne Nachfolger! "Auch in Kärnten soll es, wie z.B. in Salzburg, möglich sein, dass sich zwei Ärzte eine Kassenstelle teilen können. Es muss aufhören, dass Ärzte wegen des Kassenreglements für Leistungen kein Geld erhalten", fordert Ragger. So werde der Ärztenachwuchs abgeschreckt. "Die zuständige Referentin LhStv. Dr. Beate Prettner kann diese Probleme nicht weiter ignorieren", so Ragger.

apa.at

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