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APA-Artikel 2. Dezember 2013

Hohes Haus trägt wieder Rote Schleife

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember trägt das österreichische Parlament wiederum den Red Ribbon. Die rote Schleife wird seit 2010 jedes Jahr an der Fassade des Parlamentsgebäudes montiert, sie gilt weltweit als Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken.

"Wir wollen damit den Betroffenen und deren Angehörigen Mut machen; zugleich möchten wir die Bevölkerung für dieses nach wie vor brisante Thema sensibilisieren", begründet Nationalratspräsidentin Barbara Prammer das Statement. "Und wir setzen ein deutlich sichtbares Zeichen für Toleranz und gegen Ausgrenzung."

Laut Welt-AIDS-Bericht der Vereinten Nationen haben sich bisher mehr als 60 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Etwa 34 Millionen Menschen leben heute mit der erworbenen Immunschwäche. In Österreich haben sich bisher 12.000 bis 15.000 Menschen mit HIV infiziert. Etwa die Hälfte der Betroffenen lebt in Wien, rund zwei Drittel davon sind Männer.

Derzeit wird HIV bzw. Aids in der Öffentlichkeit kaum mehr als gesellschaftliches Problem wahrgenommen. Dies ist die Folge der Stabilisierung der Infektionsraten in den 1990er-Jahren, der Behandelbarkeit von HIV bzw. Aids, des Generationenwechsels, aber auch der Überlagerung mit anderen Themen. "Präventions-und Aufklärungsarbeit - vor allem die Einbeziehung junger Menschen - seit darum weiterhin notwendig und unverzichtbar", sagt NR-Präsidentin Prammer.

apa.at

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