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APA-Artikel 29. November 2013

Mautz: Neues Brustkrebs-Screening bringt mehr Qualität

Anfang kommenden Jahres startet das neue Brustkrebsfrüherkennungsprogramm mit einem verbesserten Diagnoseverfahren und einer offensiven Einladungspolitik. Bisher brauchten alle Frauen eine Überweisung einer Ärztin/eines Arztes, um eine Mammografie zu bekommen. Mit dem neuen Programm erhalten alle Österreicherinnen zwischen 45 und 69 Jahren automatisch alle zwei Jahre einen Einladungsbrief zum Brustkrebs-Screening, der als Überweisung gilt. Frauen ab 40 und bis 75 Jahre können den Einladungsbrief unkompliziert bestellen. Das neue Brustkrebs-Screening trägt den Titel "früh erkennen" und enthält neben der neuen Briefeinladung eine verbesserte Qualität durch das 4-Augen-Prinzip: Künftig müssen zwei ÄrztInnen den Befund stellen.

SPÖ-Bundesfrauengeschäftführerin Andrea Mautz: "Dank dem Einladungsbrief wird den Frauen der Weg zu den überweisenden Ärztinnen und Ärzte erspart und somit die Barriere, an einer Früherkennungsuntersuchung teilzunehmen, gesenkt." Die Kritik, es würden durch die Altersgrenze Frauen von der Mammografie ausgeschlossen, kann Mautz nicht nachvollziehen, da auch der Weg über die ärztliche Überweisung bei Krankheitsverdacht nach wie vor bestehen bleibt.

Das Programm wird von einer breiten Plattform getragen, bestehend aus dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger, dem Bundesministerium für Gesundheit, den Ländern, der Österreichischen Ärztekammer, der Patientenanwaltschaft und der ARGE Selbsthilfe. Voraussichtlicher Start des Programms ist der 1. Jänner 2014. Alle wichtigen Informationen zum Thema finden sich unter www.frueh-erkennen.at

apa.at

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