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APA-Artikel 29. November 2013

Griechische Ärzte streiken gegen Entlassungen

Tausende griechische Kassenärzte haben den fünften Tag in Folge ihre Streiks gegen geplante Entlassungen fortgesetzt. Viele Patienten standen auch am Freitag vor verschlossenen Türen und mussten sich an Privatärzte wenden. "Es darf nicht wahr sein. Ich habe 40 Jahre lang meine Beiträge bezahlt und stehe jetzt vor verschlossenen Türen", sagte ein Patient der Nachrichtenagentur dpa.

Die Ärzte, die einen Vertrag mit den staatlichen Versicherungen haben, wollen von der sogenannten Mobilitätsreserve ausgenommen werden. Das Programm zur Verschlankung des griechischen Staates sieht vor, dass 25.000 Staatsbedienstete - darunter auch Ärzte - für acht Monate in die Mobilitätsreserve gehen. Wird für sie kein anderer Job im staatlichen Bereich gefunden, sind sie arbeitslos.

Der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiades kritisierte die Streiks der Ärzte. Einige glaubten, sie seien "im Schloss von Versailles geboren worden und etwas Besseres als die anderen Griechen", kritisierte er. Unter dem Druck der internationalen Geldgeber will die Regierung in Athen 15.000 Staatsbedienstete bis Ende 2014 entlassen. Weitere 25.000 Angestellte des Staates sollen in die Mobilitätsreserve wechseln.

apa.at

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