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APA-Artikel 29. November 2013

Kadenbach: Gesundheitsschutz für Kinder und Frauen verbessern

Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, hat sich diese Woche im Europäischen Parlament in Brüssel als Mitorganisatorin und Sprecherin auf der Konferenz "Kinder- und Frauengesundheit" der Organisation "Ärzte der Welt" für Verbesserungen im Gesundheitsschutz ausgesprochen. "Im Zuge der Krise gab es Einsparungen bei den Gesundheitsleistungen in zahlreichen Ländern der Europäischen Union. Vor allem Menschen ohne Absicherung, wie etwa Illegale oder Roma, leiden besonders stark darunter. Entwickelt beispielsweise eine Frau Diabetes während der Schwangerschaft, so wird die Behandlung von manchen Mitgliedstaaten nicht übernommen - erst die Geburt wird als 'Notfallmaßnahme' gezahlt", erläutert Kadenbach. In Ländern wie Griechenland ist die Lage oft dramatisch, auch viele Bürgerinnen und Bürger haben sehr eingeschränkten Zugang zu medizinischer Grundversorgung, so Kadenbach am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Da Impfungen für Menschen ohne Aufenthaltspapiere kaum finanziert werden oder diese sich aus Angst vor Abschiebung selten zum Arzt trauen, können dadurch entstehende Krankheiten auch eine Gefahr für andere Bürgerinnen und Bürger darstellen. Kadenbach fordert eine Berücksichtigung vor allem der gesundheitlichen Anliegen von allen Kindern und Schwangeren in Europa.

 

apa.at

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