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APA-Artikel 29. November 2013

Schittenhelm: ÖVP Frauen unterstützen die Petition für kostenlose Mammographie

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Frauen. Die ÖVP Frauen haben bereits in einer Aussendung im Oktober festgehalten, dass durch die Einschränkung des Alters von Frauen, die eine kostenloste Mammographie in Anspruch nehmen können, eine wesentliche Verschlechterung in der Brustkrebsvorsorge gegeben ist. Bundesleiterin Abg. z. NR. Dorothea Schittenhelm: "Richtig und wichtig wäre es, die bestehenden Möglichkeiten der Vorsorge auszubauen und nicht eine Einschränkung der flexiblen Vorsorgeuntersuchung zu beschließen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Petition zur kostenlosen Mammographie für jede Frau durch Zuweisung durch den niedergelassen Arzt, damit nicht erst nach Erkennung von Symptomen diese Zuweisung erfolgen muss."

Nach dem jetzigen Vorschlag von Gesundheitsminister Stöger sollen nur Frauen mit klinischen Symptomen - wie Entzündung oder Knoten in der Brust - oder genetischen Vorbelastungen, über Zuweisung durch den behandelnden Arzt einen Anspruch auf eine Mammographie außerhalb des Screening-Programms (Einladung an Frauen zwischen 45 und 70 Jahren) haben. Die Folge wäre, dass alle Frauen unter 45 Jahren bzw. über 70 Jahren die Mammographie selbst bezahlen müssen.

Die ÖVP Frauen begrüßen, dass Frauen alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen werden und eine Doppelbefundung erfolgen soll. Allerdings darf sich dies nicht auf einen gewissen Alterskreis beschränken. "Früherkennung ist die beste Form der Prävention. Jede Frau muss ein Recht darauf haben, diese Vorsorgeuntersuchung kostenlos in Anspruch nehmen zu können", so Schittenhelm abschließend.

Die Petition kann hier unterzeichnet werden: http://www.frauenoffensive.at

apa.at

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