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APA-Artikel 28. November 2013

Gesundheitsdienst der Stadt Wien: Impfen noch vor der Grippewelle

Der Verlauf einer Grippewelle wird von verschiedenen Faktoren wie Aggressivität der zirkulierenden Influenzaviren, der Wettersituation aber auch dem Impfverhalten und der Hygienevorsorge beeinflusst. Noch werden aus ganz Europa lediglich sehr geringe Influenza-Aktivitäten gemeldet und auch in Österreich ist die Grippewelle noch nicht eingetroffen. "Üblicherweise beginnt die Grippesaison nach Weihnachten und zwingt die Betroffenen, durch plötzlich auftretendes hohes Fieber und starke Glieder- und Kopfschmerzen das Bett zu hüten. Es können aber auch Komplikationen wie Lungen- oder Herzmuskelentzündung auftreten und im schlimmsten Fall kann die Erkrankung zum Tod führen", erklärt Ursula Karnthaler, Leiterin des Fachbereichs Infektionsvorsorge des Gesundheitsdiensts der Stadt Wien-Magistratsabteilung 15 (MA 15).

Der Grippemeldedienst der Stadt Wien informiert online auf www.influenza.wien.at über den Verlauf der Grippeaktivität. Wöchentlich wird jeden Dienstag die Statistik des Wiener Grippemeldedienstes aktualisiert. In der Woche 47 wurden 6.900 Neuerkrankungen gemeldet. Daran zeichnet sich laut Karnthaler derzeit noch keine Grippewelle ab: "Jetzt ist es wichtig sich noch impfen zu lassen. Nur so kann das Risiko, an Influenza zu erkranken, signifikant gesenkt werden."

Derzeit läuft noch gut eine Woche die jährliche Impfaktion gegen die saisonale Influenza. Alle Wienerinnen und Wiener können sich noch bis 9. Dezember 2013 im Impfservice der MA 15 und in allen Bezirksgesundheitsämtern zu einem Preis von Euro 10,50 gegen die Grippe impfen lassen. Genaue Informationen zu den Impfstellen unter www.influenza.wien.at. Unabhängig von der Grippeimpfaktion der MA 15 wird die Impfung auch von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.

apa.at

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