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APA-Artikel 25. November 2013

ÖGB-Oberhauser: Der Gewalt gegen Frauen aktiv entgegentreten

Kampagne "16 Tage gegen Gewalt" vor der ÖGB-Zentrale. "Wir müssen der Gewalt gegen Frauen aktiv entgegentreten und dürfen dabei nichts verharmlosen. Das gilt in allen Bereichen des Lebens, insbesondere auch am Arbeitsplatz", erklärte ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende und Vizepräsidentin Sabine Oberhauser anlässlich der heutigen Fahnenhissung zur internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt".

Gewalt gegen Frauen tritt in unterschiedlichen Formen auf: Sie kann auf physischer, sexueller, psychischer, ökonomischer oder sozialer Ebene ausgeübt werden. Aber auch am Arbeitsplatz nehmen Gewalt und Diskriminierung zu. Mobbing, sexuelle Belästigung und körperliche Attacken führen dazu, dass Menschen sowohl psychisch als auch physisch in ihrer Arbeitsleistung beeinträchtigt sind. Oberhauser: "Es ist die Pflicht der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die unterschiedlichsten Formen von Gewalt am Arbeitsplatz verhindert werden. BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen leisten bereits wertevolle Aufklärungsarbeit." Die ÖGB-Frauen fordern daher: O Verbesserung der Fürsorgepflicht von Arbeitgebern und Dienstgebern. O Information und Sensibilisierung von ArbeitnehmerInnen und Führungskräften. O Schaffung einer Konfliktbewältigungskultur im Unternehmen. O Einsatz von KonfliktmediatorInnen/-lotsInnen und ArbeitspsychologInnen und in Unternehmen. O Thematisierung von Gewalt/Diskriminierung/Mobbing/sexueller Belästigung - verbessern der Konfliktkultur im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. O Ausreichende finanzielle Mittel für Frauenhäuser, Gewaltschutzzentren und Frauenberatungsstellen.

 

 

apa.at

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