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APA-Artikel 20. November 2013

Psychologen orten nach wie vor Versorgungslücken bei Kindergesundheit

"Ganz besonders im Bereich der Kinder- und Jugendlichengesundheit orte ich eklatante Versorgungslücken. Verhaltensauffälligkeiten, ADHS, steigender Nikotin- und Alkoholkonsum bei Jugendlichen, immer mehr übergewichtige Kinder - das sind beispielhafte Probleme, die im Ansteigen begriffen sind. Gezielte psychologische und medizinische Maßnahmen können Anzeichen frühzeitig erkennen und rechtzeitig behandeln" so Ulla Konrad, Präsidentin des Psychologenverbandes.

Leider gibt es noch immer viel zu wenig Betreuungsplätze und damit einhergehend viel zu lange Wartezeiten. Auch die Betreuungskosten sind viel zu hoch und für viele Eltern nicht leistbar. So wird etwa die klinisch-psychologische Diagnostik von den Krankenkassen bezahlt, nicht jedoch die anschließend notwendige klinisch-psychologische Behandlung.

"Wir begrüßen den heute präsentierten Kinderhilfsfond um aktiv, schnell und unbürokratisch bei Härtefällen helfen zu können. Dieser finanziert auch die klinisch-psychologische Behandlung. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen gesetzt", so Ulla Konrad.

apa.at

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