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APA-Artikel 19. November 2013

Kindergesundheit - Forderungsbündel der Grünen an künftige Regierung

Eine Reihe von Forderungen zum Thema Kindergesundheit haben die Grünen anlässlich des Tag des Kindes am 20. November an die künftige Regierung gerichtet. So sollten funktionelle Therapien wie Ergo-, Physio- und logopädische Therapie genauso flächendeckend übernommen werden wie die Kosten für Psychotherapien, so die Gesundheitssprecherin der Partei, Eva Mückstein, am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

"Im Gegensatz zu Deutschland und der Schweiz sind die sogenannten funktionellen Therapien und Psychotherapien in Österreich auch bei ärztlicher Verordnung keine von den Krankenkassen allen Versicherten ausreichend finanzierten Leistungen, obwohl die Krankenversicherungen laut ASVG dazu verpflichtet wären", sagte Mückstein. Es gebe auch viel zu wenige kostenfreie Therapieplätze, sodass die Familien diese für ihre Kinder und Jugendlichen oft entscheidenden Therapien meist selbst bezahlen müssen und nur einen Teil der tatsächlichen Kosten ersetzt bekommen. "Die verbleibenden hohen Selbstkosten bewirken eine krasse Unterversorgung der österreichischen Kinder und Jugendlichen", kritisierte die Grüne.

Weiters forderten die Grünen den freien Zugang zu niedergelassenen Therapeuten mit Gesamtverträgen, die sofortige Aufstockung der Plätze in Therapieeinrichtungen und einen gesamtösterreichischen Versorgungsplan durch Hauptverband, Ministerium und Experten. Die Finanzierung der Therapien für Kinder und Jugendliche sollten aus einem Topf kommen.

apa.at

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