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APA-Artikel 18. November 2013

Rhön-AR-Chef fordert Aktienrückkäufe statt Sonderdividende

Rhön Klinikum könnte nach dem Verkauf der meisten Krankenhäuser an den Gesundheitskonzern Fresenius stark auf Aktienrückkäufe setzen. "Als Anker-Aktionär bin ich strikt dagegen, eine Sonderdividende auszuschütten", sagte Rhön-Aufsichtsratschef Eugen Münch in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Dies war ursprünglich im Gespräch.

Rhön solle den Verkaufserlös in Höhe von 3,1 Milliarden Euro - die Übertragung der Krankenhäuser ist beschlossen, aber noch nicht vollzogen - vielmehr für den Rückkauf eigener Aktien einsetzen. 800 Mio. Euro sollten zudem für die Tilgung von Bank-Schulden verwendet, 400 Millionen für Investitionen zurückgelegt werden.

Für verkaufswillige Aktionäre wäre der Rückkauf durch das Unternehmen eine gute Gelegenheit, so Münch. Sie könnten in etwa mit 28 Euro pro Anteilsschein rechnen. "Damit wären vor allem Kleinaktionäre gut bedient, besser als bei einer Sonderdividende, bei der das Finanzamt in der Regel kräftig mitkassiert." Münch betonte, selbst nicht aussteigen zu wollen.

apa.at

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