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APA-Artikel 14. November 2013

FH Kärnten rückt MitarbeiterInnen-Gesundheit in den Mittelpunkt

Die FH Kärnten setzt zukünftig vermehrt auf die Gesundheitsförderung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Rahmen eines Projekts zur Betrieblichen Gesundheitsförderung unter dem Titel "triangel" werden unter Berücksichtigung der Zielgruppenbedürfnisse Angebote für mehr Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz entwickelt und umgesetzt. Vorgestellt wurde das Projekt beim 4. FH Kärnten Gesundheitstag am 13. November. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Charta zur Betrieblichen Gesundheitsförderung von FH-Geschäftsführung und der Kärntner Gebietskrankenkasse unterschrieben.

"triangel" steht für ein FH-übergreifendes, von Erhalter, Betriebsrat und Studiengängen getragenes Projekt, das ein übergeordnetes Ziel verfolgt: Die Förderung der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FH Kärnten. "Das offizielle Kick-off des Projekts im Zuge des Gesundheitstages im November bot den perfekten Rahmen, um das Projekt erstmals vorzustellen," ist Sabine Unterlerchner, Leiterin der Personalabteilung, überzeugt. "Für das Projektteam war es zudem eine gute Gelegenheit, um mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen und deren Ideen aufzunehmen," sagt die Organisatorin des Projekts weiter. Rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FH Kärnten nahmen am 4. Gesundheitstag am Standort Villach teil. Dabei besuchten sie Stationen zu Themen wie etwa Bewegung und Ernährung. Gut angenommen wurden Angebote wie Wirbelsäulengymnastik oder Massagen. Viele holten sich hilfreiche Tipps über gesundheitsförderliche Gestaltung des Arbeitsplatzes oder über Erste Hilfe am Arbeitsplatz.

FH-Professorin Eva Mir zeichnet aus fachlicher Sicht für das Projekt verantwortlich. Sie erklärt, dass die Miteinbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wesentlicher Teil des Projekts sei. Genau dafür bot der Gesundheitstag einen geeigneten Rahmen: So wurde das Projekt nicht nur vorgestellt, sondern im Rahmen eines Frühstücks wurden bereits in Form eines Open Space Bedürfnisse und Ideen von Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesammelt. Weiteren Raum für Beteiligung bietet eine Befragung, die bis Ende des Jahres gesundheitsbezogene Daten an der FH Kärnten ermittelt. Abgerundet werden die Erhebungen sodann noch durch moderierte Gruppendiskussionen für unterschiedliche Statusgruppen. Die umfangreichen Ergebnisse werden die Grundlage für einen gesundheitsförderlichen Maßnahmenkatalog bilden. Eva Mir macht deutlich, wie wichtig dem Projektteam Qualität und Kooperation sind: "Wir arbeiten gemäß aktueller Qualitätsstandards zum Wohle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dabei ist das Einbeziehen externer Partner ein wichtiges Anliegen. Beispielsweise kooperieren wir intensiv mit der Kärntner Gebietskrankenkasse und deren Expertinnen und Experten aus dem Bereich Betrieblicher Gesundheitsförderung."

An der Fachhochschule Kärnten sind derzeit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hauptberuflich beschäftigt. Knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der nebenberuflichen Lehre tätig.

apa.at

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