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APA-Artikel 14. November 2013

Ärztekammer: Reallohnverluste ausgleichen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Gehaltsverhandlungen der Beamten spricht sich der Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) gegen weitere Reallohnverluste bei den Spitalsärzten aus. "Seit 2010 beläuft sich der Reallohnverlust im öffentlichen Dienst auf beinahe sechs Prozent", betonte Mayer am Donnerstag in einer Aussendung.

Der Arbeitsaufwand für die Spitalsärzteschaft sei in den letzten Jahren enorm gestiegen, gleichzeitig nehme die ärztliche Produktivität, bedingt durch steigende Patientenzahlen bei sinkender Verweildauer, stetig zu. Dass die Lebenskosten auch weiter wachsen würden, sei allgemein bekannt. Mayer: "Das Resümee ist also, dass weniger Geld am Konto bleibt, weil die Gehälter mit der Geldentwertung und den ständigen Preissteigerungen nicht mehr Schritt halten." Dennoch werde von den Ärztinnen und Ärzten verlangt, unverändert hohe Qualität zu liefern. Das gehöre entsprechend gewürdigt, betonte der Chef der Spitalsärzte. "Anders gesagt: Wenn man weiterhin hochmotivierte Spitalsärzte haben möchte, dann sind zumindest die Reallohnverluste auszugleichen.", sagte Mayer.

apa.at

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