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APA-Artikel 13. November 2013

Androsch: Neue Zuständigkeit der Patientenvertretung würde Patientenstellung stärken

"Erfreut" zeigt sich NÖ Gesundheitslandesrat Ing. Maurice Androsch über die einheitliche Haltung der heutigen Konferenz der LandesgesundheitsreferentInnen im Hinblick auf die Ausweitung des Nationalen Kinderimpfkonzepts um die HPV-Impfung für Jungen und Mädchen. "Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und effektivsten Methoden, um sich vor gefährlichen Krankheiten zu schützen. Was die HPV-Imfpung betrifft, ist insbesondere darauf zu achten, dass sie im Rahmen des nationalen Impfkonzeptes so organisiert wird, dass sie auch innerhalb der vierten Schulstufe abgeschlossen wird. Zusätzlich sollen Eltern von Kindern bis zum vollendeten 15. Lebensjahr den Impfstoff zu jenem Selbstkostenpreis erwerben können, der dem Einkaufspreis des Bundesministeriums für Gesundheit entspricht", erklärt Androsch.

Ein weiterer Punkt der Konferenz war die künftige ÄrztInnenausbildung. Hier wurde das Bundesministerium für Gesundheit angehalten, zum aktuellen Stand der Entwicklung im Bereich der Ausbildung von ÄrztInnen Stellung zu nehmen und darüber zu informieren, welche weiteren Schritte in dieser Angelegenheit seitens des Bundes geplant sind, damit dieses wichtige Thema rasch vorangetrieben werden kann.

Des Weiteren wurde der Bund aufgefordert, dafür zu sorgen, dass für den niedergelassenen Bereich eine dem Spitalsbereich vergleichbare bundesrechtliche Regelung geschaffen wird, mit der für Beschwerden von Patientinnen und Patienten eine gesetzliche Zuständigkeit einer unabhängigen Patientenvertretung vorgesehen und deren Finanzierung vom Bund sichergestellt wird. "Diese Maßnahme ist ausdrücklich zu begrüßen und würde die Position der Patientinnen und Patienten innerhalb des Gesundheitswesens klar stärken", so Androsch.

apa.at

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