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APA-Artikel 28. Oktober 2013

Landeshauptmann-Büroleiter Erstgereihter im Rennen um Kabeg-Vorstand

In einer hitzig geführten Aufsichtsratssitzung der Kärntner Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (Kabeg) ist am Freitag die Reihung der drei im Rennen befindlichen Kandidaten für den Kabeg-Vorstandsposten festgelegt worden. Mit einer knappen Mehrheit sprach sich der Aufsichtsrat für Arnold Gabriel, derzeit Büroleiter von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), als Erstgereihten aus.

Auf den zweiten Platz wurde Hannes Frech, Geschäftsführer der burgenländischen Krankenanstalten (Krages), auf den dritten Platz der frühere kaufmännische Direktor des Landeskrankenhauses Wolfsberg, Viktor Brenzia, gereiht. Der Dreihervorschlag war von der Beraterfirma Deloitte gemeinsam mit AR-Vorsitzender Michaela Moritz erarbeitet worden. Moritz hat nun die Aufgabe, mit dem Erstgereihten Verhandlungen aufzunehmen. Sollten diese erfolgreich verlaufen, wird dieser zum Vorstand bestellt. Anderenfalls wird mit dem Nächstgereihten verhandelt.

Bereits im Vorfeld hatte es Aufregung um die Bewerbung von Gabriel gegeben. Heftige Kritik war vor allem von der FPÖ gekommen. Aber auch die Koalitionspartner der SPÖ, die Grünen und die ÖVP, bemängelten die schiefe Optik. "Die Frage der Kompetenz, die man Gabriel keinesfalls absprechen kann, ist bei solchen Ausgangslagen nur zweitrangig", hatte etwa ÖVP-Landesparteichef Gabriel Obernosterer kritisiert. Im Aufsichtsrat stimmten die Vertreter der ÖVP auch gegen Gabriel. Letztlich reichten aber die Stimmen der SPÖ und der Grünen sowie AR-Chefin Moritz, um Gabriel an die erste Stelle zu setzen.

Die Nachbesetzung des Vorstandspostens in der Kabeg war notwendig geworden, da Ines Manegold im Juni vom Aufsichtsrat gefeuert worden war. Als Grund für die Abberufung war "schwerwiegender Vertrauensverlust" angegeben worden.

apa.at

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