zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 24. Oktober 2013

Vorrang für Gesundheitsförderung in steirischen Kindergärten

27.000 Kinder besuchen in der Steiermark den Kindergarten. Um die 4.000 steirischen Kindergartenpädagogen in ihrer Arbeit mit Kindern zum Thema Gesundheit zu stärken, wurde in der Steiermark das Projekt "Gesunder Kindergarten" ins Leben gerufen. 26 Projektkindergärten werden über einen Zeitraum von drei Jahren begleitet, um den Weg zu einem gesunden Lebensort und Arbeitsplatz einzuschlagen, hieß es am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Graz.

In der frühen Kindheit werden viele Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Dabei hat auch der Kindergarten einen großen Einfluss auf die Gesundheit von Kindern. Das aktuelle Projekt fokussiere jedoch nicht nur auf die weitere Entwicklung von Gesundheitsprojekten für die Kleinsten, so Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (V): "Gemeinsam mit den Kindergartenpädagoginnen, den Eltern und den Kindergartenerhaltern soll es gelingen, nachhaltige Strukturen für die Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Kindergarten zu schaffen", betonte die Landesrätin.

"Wir erkunden gemeinsam mit dem gesamten Kindergartenteam, welche Anliegen und Themen im Kindergarten wichtig und veränderbar sind, um den Kindergarten gesundheitsfördernd zu gestalten", schilderte Projektleiterin Karin Reis-Klingspiegl vom steirischen Verein "Styria Vitalis", deren Team die Kindergärten fachlich berät und begleitet. Mögliche Unterstützungsmaßnahmen reichen von interner Fortbildung, Elternabenden oder Arbeit mit Kindern und speziellen Workshops. Insgesamt sollen die Pädagogen gestärkt, die Kinder für ein gesundes Leben gewonnen und Eltern motiviert werden, sich für die Gesundheit ihrer Kinder einzusetzen. Aber auch die Wichtigkeit der Gesundheit der Kindergartenpädagogen selbst soll thematisiert werden.

Den Anfang machen in diesem Jahr 26 Projektkindergärten in den Regionen Hartberg-Fürstenfeld und Weiz, im kommenden Jahr sollen weitere 20 Kindergärten in den Regionen Leoben und Bruck-Mürzzuschlag hinzukommen, schilderte GKK-Steiermark-Obmann Josef Pesserl.

( S E R V I C E - Informationen online unter http://go.apa.at/57I5lRwI)

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben