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APA-Artikel 22. Oktober 2013

ÖFKG warnt vor unseriösen Angeboten in der Kunsttherapie

"Wir warnen vor unwissenschaftlichen Heilversprechen", sagt die Vorsitzende des ÖFKG, Isolde Schediwy. Die KunsttherapeutInnen, die im Fachverband organisiert sind, haben ein qualitätsgesichertes Curriculum absolviert, das sich an den Rahmenbedingungen für die psychotherapeutische Ausbildung orientiert.

Zuletzt wurde unter dem Namen "Kunsttherapie" ein WebApp veröffentlicht, bei dem durch das bloße Betrachten von Kunstwerken "Trost gespendet werden" solle. Der ÖFKG stellt klar, dass es sich dabei nicht um Kunsttherapie handelt, gleichwohl der Begriff leider weiterhin ungeschützt öffentlich verwendet und verbreitet werden darf.

"Wir haben bei der letzten Fachtagung "Bildsprachen - Zur Entstehung und Wirksamkeit von Bildern im therapeutischen Prozess" am 21. September 2013 mit einer Reihe von renommierten Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie wie Prim. Dr. Paul Kaufmann, Prim. Dr. Michael Ertl, Univ. Prof. Dr. Thomas Stegemann und OA Dr. Klaus Paulitsch die Wirksamkeit von Kunsttherapie diskutiert und aufgezeigt.

"Unseriöse Angebote zerstören diese wichtige Arbeit", sagt Schediwy und wiederholt die Forderung nach einer Anerkennung der Kunsttherapie als psychotherapeutische Methode: "Wir hoffen, die neue Bundesregierung wird das in ihr Programm aufnehmen." Die Vorträge der Tagung sind unter http://www.kunsttherapie-fachverband.org/  abzurufen.

apa.at

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