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APA-Artikel 18. Oktober 2013

Abtreibungsärztin: Wiener Patientenombudsmann schaltet sich ein

Im Falle jener Patientin, die nach einer Schwangerschaftsunterbrechung in einer Wiener Ordination im Hanusch-Krankenhaus nachbehandelt werden musste und die sich nun mit einer offenen Spitalsrechnung von mehr als 6000 Euro konfrontiert sieht, schaltet sich der Wiener Patientenombudsmann ein. Nach Rücksprache mit der Patientin werde er sich bemühen, die Haftpflichtversicherung der betroffenen Ärztin zu bewegen, die Kosten rasch und unbürokratisch zu entrichten, teilt Franz Bittner mit.

 

Die Ärztin, in deren Ordination die Abtreibung stattgefunden hat, hat mittlerweile Berufsverbot, die Ordination ist geschlossen.

 

Abgesehen von der im Krankenhaus nachbehandelten Patientin warten derzeit aber noch weitere sechs Patientinnen auf eine finanzielle Entschädigung. Auch hier will sich Bittner einschalten: "Bis auf eine Patientin, die ich telefonisch noch nicht erreichen konnte, habe ich mit allen betroffenen Frauen gesprochen. Ich bin mit ihnen übereingekommen, sie bei allen zukünftigen Schritten zu begleiten."

 

Bittner ist zuversichtlich, dass er alle betroffenen Patientinnen rasch und in deren Sinne helfen kann. Er könne den erlittenen Schaden nicht mehr gutmachen, für die den Patientinnen zustehenden finanziellen Entschädigungen werde er sich aber "mit aller Vehemenz" einsetzen.

apa.at

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