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APA-Artikel 14. Oktober 2013

Unregelmäßigkeiten bei Honorarabrechnung: Linzer Primar entlassen

Ein Primar eines Linzer Krankenhauses soll sich bei Privatpatienten-Honoraren auf Kosten seiner Mitarbeiter bedient haben. Das berichtete die "Kronen Zeitung" am Montag. Am Vormittag bestätigte der Krankenhausträger, dass es Vorwürfe gebe. Am Nachmittag wurde mitgeteilt, dass der Mediziner, der zunächst nur beurlaubt war, mit sofortiger Wirkung entlassen worden sei.

Es geht um Sonderklasse-Gebühren, die nach einem spitalsintern festgelegten Schlüssel dem Primar und den behandelnden Oberärzten zustehen. Der Mediziner soll sie nicht vereinbarungsgemäß an alle Mitarbeiter abgerechnet haben. Aufgrund einer Beschwerde von Ärzten sei eine Untersuchung veranlasst worden, hieß es seitens des Spitalsträgers. Dabei habe sich herausgestellt, dass "Vertrauensunwürdigkeit" vorliege.

Ob Anzeige gegen den Mediziner, für den die Unschuldsvermutung gilt, erstattet wird, stand laut Krankenhausbetreiber vorerst ebenso wenig fest wie die Schadenshöhe. Die Geschädigten seien die Ärzte. Die "Kronen Zeitung" hatte von einem Millionenbetrag berichtet, dem Vernehmen nach dürfte es sich aber um eine geringere Summe handeln.

apa.at

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