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APA-Artikel 11. Oktober 2013

Ärztekammer und WGKK: Einigung über kinderärztliche Wochenend- und Feiertagsversorgung

In den laufenden Honorarverhandlungen zwischen der Wiener Ärztekammer und der Wiener Gebietskrankenkasse konnte in der heutigen Verhandlungsrunde eine wichtige Einigung über die kinderärztliche Wochenend- und Feiertagsversorgung erzielt werden. "Wir haben es geschafft, eine Lösung zu finden, die dieses Projekt auf ein sicheres Fundament stellt und somit die kinderärztliche Versorgung an Wochenenden und Feiertagen in Wien wesentlich verbessert", betont Johannes Steinhart, Verhandlungsführer und Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte der Ärztekammer für Wien.

Noch Anfang der Woche gab es in der Ärztekammer große (rechtliche) Bedenken hinsichtlich eines von der Gebietskrankenkasse präsentierten Pilotprojekts, das eine kinderärztliche Wochenend- und Feiertagsversorgung im AKH über einen Verein vorgesehen hätte. "Diese Variante wäre nicht realisierbar gewesen", so Steinhart. Nun konnte man sich auf eine Umsetzung des Projekts im Rahmen des Wiener Ärztefunkdienstes einigen.

Steinhart ist froh, damit eine juristisch sichere Lösung gefunden zu haben: "Unser gemeinsames Ziel ist es, bereits am 1. November dieses Jahres mit der kinderärztlichen Versorgung zu starten."

"Auch in der so wichtigen Standortfrage haben wir uns geeinigt", so Steinhart weiter. Hier will man gemeinsam mit der Stadt Wien über einen zweiten Standort außerhalb eines Spitals verhandeln. "Für die Gesundheitsversorgung in der Bundeshauptstadt ist das ein wichtiger Schritt. Wir sind glücklich, diese langjährige Forderung nun gemeinsam mit der WGKK erfüllen zu können", meint Steinhart.

apa.at

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