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APA-Artikel 30. September 2013

Stöger zum Weltherztag: Vorhofflimmern rechtzeitig erkennen kann Leben retten

"Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und betrifft rund 100.000 Österreicherinnen und Österreicher. Leider werden die Symptome von den Betroffenen selbst oft nicht erkannt", so Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich des Weltherztages am 29. September. Daher, so der Minister, bietet das Gesundheitsministerium mit der Broschüre "Vorhofflimmern - Herz aus dem Takt, Gehirn in Gefahr" umfassende Aufklärung und Information über diese Erkrankung.

Eine fehlende Diagnose bei Vorhofflimmern kann gefährliche Folgewirkungen und Komplikationen bis hin zum Schlaganfall mit sich bringen. Als typische Symptome des Vorhofflimmerns werden ein unregelmäßiger Herzschlag, eine innere Unruhe oder eine eingeschränkte Belastbarkeit wegen Atemnot oder Brustschmerzen genannt. Diese unspezifischen Beschwerden werden nur selten dem Vorhofflimmern zugeschrieben. Gesundheitsminister Stöger hat dieses gesundheitspolitisch wichtige Thema aufgegriffen und ausgehend von einer Enquete eine Broschüre von Expertinnen und Experten interdisziplinär erarbeiten lassen. Diese Broschüre "Vorhofflimmern - Herz aus dem Takt, Gehirn in Gefahr" gibt erstmals kompakte Informationen für Patientinnen und Patienten sowie potentiell Betroffenen zur Erkennung und in weiterer Folge zur Behandlung dieser Herzrhythmusstörung. Interessierte können die Broschüre auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit kostenlos bestellen. "Damit möchte ich die Gesundheitskompetenz der Österreicherinnen und Österreicher stärken und den gefährlichen Folgewirkungen des Vorhofflimmerns rechtzeitig entgegenwirken", so Stöger.

Der Gesundheitsminister nimmt darüber hinaus den Weltherztag zur Gelegenheit, einmal mehr an alle Österreicherinnen und Österreicher zu appellieren, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung einen hohen Stellenwert einzuräumen. Mit dem Nationalen Aktionsplan Ernährung möchte Stöger daher falscher Ernährung mit zu viel Fett, Zucker und Salz bei zu wenig Obst und Gemüse Einhalt gebieten und gleichzeitig die gesündere Wahl zur leichteren machen. Initiativen im Rahmen des Aktionsplans wie z.B. die Initiative "Unser Schulbuffet" oder die Ernährungspyramide für Schwangere setzen so früh wie möglich bei der richtigen Ernährung an. "Einer meiner zentralen Schwerpunkte ist der Fokus auf gesunde Ernährung als Teil einer modernen, präventionsorientierten Gesundheitspolitik. Denn zahlreiche Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, die in Folge von ungesunder Lebensweise entstehen, lassen sich durch eine gesunde Lebensweise vermeiden", ist Stöger überzeugt.

 

apa.at

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