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APA-Artikel 30. September 2013

Entlassung von 250 Mitarbeitern in Gebirgsklinik vorerst abgewendet

Die Entlassung von 250 Mitarbeitern der Hochgebirgsklinik Davos ist vorerst abgewendet. Das Bezirksgericht Klosters/Davos hat eine provisorische Nachlassstundung erteilt, wie die Stiftung Hochgebirgsklinik Davos am Samstag mitteilte.

Die Klinik hat nun zwei Monate Zeit, um einen tragfähigen Sanierungsplan zu entwickeln. Der Stiftungsrat der Hochgebirgsklinik hatte am 11. September überraschend die Bilanz deponiert und das Konsultationsverfahren bei Massenentlassung eingeleitet.

Eine Gruppe von Mitarbeitern wollte dieses Vorgehen nicht akzeptieren und hat mit Unterstützung der Gemeinde Davos und von Aussenstehenden zuerst die Aussetzung der Konkurseröffnung erreicht und am 19. September ein Nachlassstundungsgesuch gestellt.

Die Hochgebirgsklinik Davos ist ein Fachspital und eine Rehabilitationsklinik zur Behandlung von Allergien, Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, der Haut sowie Erkrankungen aus dem psychosomatischen Bereich. Die Klinik besteht seit 1910 und beschäftigt rund 250 Mitarbeiter.

apa.at

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