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APA-Artikel 30. September 2013

Spatenstich zur Erweiterung des Pflegehaus St. Louise

Am 27. September erfolgte unter Ehrenschutz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sowie unter Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik und Gesundheits- und Sozialwirtschaft der Spatenstich zu Erweiterung des Pflegehaus St. Louise der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH im niederösterreichischen Maria Anzbach.

Im Rahmen der alljährlichen Feier zu Ehren des Heiligen Vinzenz von Paul lud man auch zum offiziellen Startschuss für den neuen Gebäudeteil. Anton Leichtfried, Weihbischof von St. Pölten, zelebrierte vorab eine Messe in der Kapelle des Hauses. Anschließend ging es für den offiziellen Akt aufs Feld hinaus.

"Sowohl die baubehördliche Einreichung als auch sanitätsbehördliche Verhandlung sind erfolgreich verlaufen. Nach fast drei Jahren Vorbereitung werden wir nach Klärung letzter vertraglicher Details voraussichtlich noch heuer zu bauen beginnen können", freut sich Mag. Anna Parr, Geschäftsführerin der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH.

Landesrat Mag. Karl Wilfing betonte anlässlich des Spatenstichs die Bedeutung der Pflegeleistungen für die Gesellschaft: "In Niederösterreich können die Menschen auf soziale Wärme zählen. Wer Hilfe oder Pflege braucht, soll diese auch bekommen.

Niederösterreich investiert daher ganz bewusst auch weiterhin in Pflegeeinrichtungen. Ich freue mich daher, dass wir heute beginnen können, dieses neue Haus der Barmherzigen Schwestern zu bauen, das künftig vielen Menschen ein Altern in Würde ermöglichen wird."

Diesen Worten folgten Taten: Feierlich führten Landesrat Mag. Karl Wilfing, Maga. Anna Parr, Geschäftsführerin der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH, Schwester Sigharda Leitner, ehem. Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul, Karin Winter, Bürgermeisterin von Maria Anzbach, Dr. Martin Michalitsch, Bürgermeister von Eichgraben, Schwester Josefa Michelitsch, ehem. Provinzökonomin, Dipl.-Ing. Robert Kratschmann, Büro ArchOffice und Heim- und Pflegedienstleiterin Herta Enzi den Spatenstich durch.

Mehr Platz für Pflege in St. Louise

Geplant ist ein zweistöckiger Zubau mit insgesamt 36 Betten in drei neuen Wohnbereichen. Neben der Erweiterung um Plätze im Bereich der Langzeitpflege wird auch das Schwerpunktzentrum für Übergangspflege von derzeit 8 auf 12 Betten erweitert. Ab 2015 wird es drei neue Wohnbereiche geben, die Anzahl der Betten wird von 76 auf hundert erweitert.

Vorreiter und Wegweiser

Das Haus St. Louise der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH ist eine wichtige Anlaufstelle für Lang- und Kurzzeitpflege. Seit der Erweiterung zum Schwerpunktzentrum für Übergangspflege im Jahr 2011, die Personen nach einem Krankenhausaufenthalt darauf vorbereitet, den Alltag wieder alleine zu meistern, gilt es darüber hinaus als Vorreiter und Wegweiser innerhalb der niederösterreichischen Pflegelandschaft.

Mit der Aufstockung auf hundert Betten setzt man erneut einen Schritt in Richtung Zukunft. Was auch die Statistik untermauert: Derzeit benötigen über 400.000 Österreicher, sprich fünf Prozent der Gesamtbevölkerung, ständig Pflege - Tendenz steigend. Chronische Leiden wie Demenzen und Gerontopsychosen werden in wenigen Jahren rasant zunehmen, 2030 wird bereits jeder neunte Österreicher über 75 Jahre alt sein. "Mit der Erweiterung des Hauses bewegen wir uns synchron mit dem demographischen Wandel und gewährleisten, dass jeder, der einen Platz bei uns sucht, diesen auch findet," bestätigt Parr.

Die Vergrößerung des Hauses wurde über zusätzliche Verträge mit der Sozialhilfe und mit finanzieller Unterstützung durch das Land Niederösterreich ermöglicht. Die bauliche Ausführung erfolgt entsprechend den Vorgaben des Landes Niederösterreich für Landespflegeheime. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 5,6 Millionen Euro.

Barmherzige Schwestern Pflege GmbH

Seit über 170 Jahren pflegen und begleiten die Barmherzigen Schwestern kranke und betagte Menschen und folgten dem vinzentinischen Auftrag im Bewusstsein der Spiritualität und Tradition des Ordens. Mit 1.1.2011 wurde die Barmherzige Schwestern Pflege GmbH als Unternehmen in die Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH, eingebracht. Damit wird die Vinzenz Gruppe in ihrer Strategie, eine ganzheitliche und integrierte Versorgung anzubieten, in der Schnittstelle zum Pflegebereich maßgeblich unterstützt. Umgekehrt bedeutet die Integration in die Vinzenz Gruppe mit ihrer hohen Kompetenz für die Pflegehäuser eine große Bereicherung.

In den Häusern St. Katharina in Wien-Gumpendorf und St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach finden insgesamt 172 Menschen, die vorübergehend oder dauerhaft Pflege und Betreuung benötigen, ein Zuhause in Langzeit-, Kurzzeit- und Übergangspflege. Beide Häuser sind gemeinnützig und stehen somit allen Menschen offen, die Pflege brauchen. Christliche Werte und die erlebnisorientierte Pflege sind wichtige Bestandteile in der Betreuungsqualität der Bewohner und Klienten in beiden Pflegehäusern. Sie schaffen eine gemeinsame Identität und Gemeinschaft. Unsere Vision für die Pflege alter Menschen ist die integrative Vernetzung von Medizin und Pflege - ein Modell, das zum Wohle der uns Anvertrauten die traditionellen Grenzen beider Professionen überschreitet - heute und in der Zukunft.

Weitere Informationen auf www.bhs.or.at

Vinzenz Gruppe: Medizin mit Qualität und Seele

Wir verbinden christliche Werte mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz sowie modernem, effizientem Management. Unsere Ordenskrankenhäuser, Pflegehäuser und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur stehen allen Menschen offen - ohne Ansehen ihrer Konfession und ihrer sozialen Stellung. "Medizin mit Qualität und Seele" heißt dieses Prinzip in unserem Alltag.

Im Verbund der Vinzenz Gruppe werden die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Wien, Linz und Ried, das Orthopädische Spital Speising, das St. Josef-Krankenhaus, das Krankenhaus Göttlicher Heiland und das Herz-Jesu Krankenhaus (alle Wien) sowie die Pflegehäuser der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH in Wien und in Maria Anzbach geführt. Sie sind in rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Betriebsgesellschaften organisiert. Die Beteiligungen an diesen Betriebsgesellschaften werden direkt oder indirekt von der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH verwaltet.

Weiters zählen die HerzReha Bad Ischl, an der eine gemeinsame Beteiligung mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft besteht, sowie das Kur- und Erholungszentrum Marienkron zur Vinzenz Gruppe. Beide sind durch einen Betriebsführungsvertrag mit der Gruppe verbunden.

Das Recht der Patienten und Bewohner auf Zuwendung, Respekt und auf Handeln von Mensch zu Mensch steht in allen Häusern an oberster Stelle. Laufende Initiativen für mehr Qualität in den Spitälern, Pflegehäusern und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur haben immer nur ein Ziel: Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten. In ihren Häusern setzt die Vinzenz Gruppe auf ein einheitliches, effizientes Management. Das sichert die Mittel, um die Menschen auch weiterhin qualitätsvoll betreuen zu können.

Weitere Informationen auf www.vinzenzgruppe.at

 

apa.at

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