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APA-Artikel 27. September 2013

VP-Korosec: Warum drängt die WGKK Patienten mit neurologischen Erkrankungen in die Ambulanzen?

Als "völlig unverständliches Zeichen" wertet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec die Absicht der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), mit Jahresende die Verträge der vier in Wien angesiedelten neurodiagnostischen Institute zu kündigen. Die Verteilung der Patient/innen auf niedergelassene Ärzt/innen und auf die bereits jetzt überlaufenen Spitalsambulanzen ist für Korosec ein "Rückschritt in alte Zeiten und widerspricht den Intentionen der Gesundheitsreform".

Es sei nicht nachvollziehbar, welche Vorteile es für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen hätte, wenn die Behandlung verstärkt in den Ambulanzen erfolgt. Im Otto Wagner Spital beispielsweise ist die Ambulanz für Elektro-Neuro-Diagnostik nur an den Wochentagen zwischen 8 und 13 Uhr geöffnet. Das neurodiagnostische Labor von Primarius Spunda - eines der betroffenen Institute - dagegen bietet Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18:30 Uhr und am Freitag von 8 bis 16 Uhr.

"Es liegt hier klar auf der Hand, welches Angebot berufstätigen Wienerinnen und Wienern eher entgegenkommt. Wir müssen den Menschen die bestmögliche Unterstützung bieten. Nur so können wir den "Best Point of Service", wie es in der neuen 15a-Vereinbarung zur Gesundheitsreform verankert ist, auch tatsächlich erreichen. Ich appelliere daher an die Führung der WGKK, die Kündigung der Kassenverträge nochmals zu überdenken", so Korosec.

apa.at

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