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APA-Artikel 26. September 2013

ÖVP-Köck: Handlungsbedarf von Minister Stöger bei atypischer Scrapie bei Schafen

Dringenden Handlungsbedarf in der Frage der aufgetretenen atypischen Scrapie-Krankheit bei Schafen sieht der Bundesobmann der Österreichischen Schaf- und Ziegenbörse wie auch Obmann des NÖ Landesverbands für Schaf- und Ziegenzucht, ÖVP-Bundesrat Eduard Köck, bei SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger: "Es kann nicht sein, dass betroffene Bäuerinnen und Bauern die hohen Kosten für die vorgeschriebenen Tieruntersuchungen alleine tragen müssen und so ohnehin in Mitleidenschaft gezogene Betriebe durch eine kurzerhand geänderte Kundmachung endgültig in das wirtschaftliche Aus getrieben werden."

 

Atypische Scrapie ist eine Prionenerkrankung bei Schafen, die im Bestand vereinzelt auftritt und für den Menschen ungefährlich ist. Die in der AGES (Agentur für Gesundheit- und Ernährungssicherheit) durchzuführenden Untersuchungen an den geschlachteten Tieren lassen bei betroffenen bäuerlichen Betrieben nun hohe Kosten entstehen, zumal bis dato der Bund diese Kosten getragen hat. "Durch die vom Gesundheitsministerium im Juli einseitig erlassene Kundmachung muss nun der Tierbesitzer diese Kosten tragen. Ich fordere Minister Stöger auf, diese Entscheidung schleunigst rückgängig zu machen und stattdessen den Schafbauern unterstützend zur Seite zu stehen", so Obmann Bundesrat Köck, der bei der besagten Kundmachung auch einen Widerspruch zu Paragraf 61 des Tierseuchengesetzes ortet.

apa.at

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