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APA-Artikel 26. September 2013

FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Nach Datenleck bei Apotheken muss ELGA sofort gestoppt werden

"Wer jetzt noch an die Vertraulichkeit von persönlichen oder medizinischen Daten glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Wenn es tatsächlich stimmt, dass eine Festplatte mit 2.000 Patientennamen und 14.000 Verkaufsdaten herumgeistert und bei einem Wochenmagazin gelandet ist, dann bedarf es sofortiger Maßnahmen, dass die Verschwiegenheitspflicht in medizinischen Fragen künftig gesichert ist", stellte heute die Obfrau des parlamentarischen Gesundheitsausschusses und freiheitliche Gesundheitssprecherin Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein fest.

 

ELGA - die digitale medizinische Gesundheitsakte - müsse vor diesem Hintergrund sofort gestoppt werden, weil schon heute davon ausgegangen werden könne, dass sensible Patientendaten von Prominenten, aber auch von Normalbürgern, früher oder später an die Öffentlichkeit gelangen. Auch sei das AVS-System bei den Apotheken in dieser Form nicht mehr akzeptabel. "Über Bankdaten, Verwaltungsdaten und nun auch Gesundheitsdaten wird der totale gläserne Mensch erzeugt. In einer aufgeklärten, freien und demokratischen Bürgergesellschaft kann dies keinen Tag akzeptiert werden", schloss Belakowitsch-Jenewein in einer ersten Reaktion.

 

 

apa.at

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