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APA-Artikel 20. September 2013

Kaiser-Franz-Josef-Spital: Wehsely feiert Dachgleiche für neues Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum

Das Kaiser-Franz-Josef-Spital - als eines der ältesten Gemeindespitäler Wiens - wird in den kommenden Jahren neu gebaut und Schritt für Schritt in ein zeitgemäßes, zukunftsorientiertes Krankenhaus umgewandelt. "Mit moderner Infrastruktur können bestmögliche Versorgung und effiziente Spitalsleistungen gewährleistet werden", erklärt Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely im Rahmen der Gleichenfeier für das neue Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum. Im Rahmen des Wiener Spitalskonzepts 2030 wird es gemeinsam mit dem Krankenhaus Hietzing, dem Wilhelminenspital, der Krankenanstalt Rudolfstiftung, dem Donauspital, dem Krankenhaus Nord und dem AKH Wien die Versorgung der Wienerinnen und Wiener übernehmen. Das Kaiser-Franz-Josef-Spital ist und bleibt ein Schwerpunktkrankenhaus und hat eine wichtige Versorgungsfunktion für diese Region Wiens. Nach dem Neubau der Gesundheits- und Krankenpflegeschule und dem Wirtschaftshof, erfolgte heute die Gleichenfeier für das Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum. Im Sommer 2015 kann das multifunktionale Zentrum in Betrieb genommen werden. Das Gebäude wird über 258 Betten verfügen. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt belaufen sich auf rund 140 Millionen Euro.

Alles unter einem Dach

Alle Einrichtungen des bereits über 100 Jahre alten Gottfried von Preyer'schen Kinderspitals übersiedeln in das neue Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum. Dieses wird auch alle operativen Abteilungen inklusive Ambulanzen und Stationen des Spitals beherbergen. Sämtliche Operationen werden künftig in diesem Zentrum durchgeführt - so können die Abläufe optimiert werden. "Künftig entfallen die Wege zwischen den einzelnen Gebäuden und dem vier Kilometer entfernten Kinderspital, was - ebenso wie die räumliche Nähe der Ambulanzen - ein Höchstmaß an Sicherheit für die Patientinnen und Patienten garantiert", erklärt Thomas Balázs, Direktor für Infrastruktur und Organisationsentwicklung im Wiener Krankenanstaltenverbund. Das Zentrum ist zudem unterirdisch mit dem Wirtschaftshof über einen sogenannten Kollektorgang verbunden. Ein Großteil des Transportgeschehens erfolgt unter der Erde, was wiederum die Verkehrssituation an der Oberfläche beruhigt. Die Rohrpost-Anlage verbindet alle Ambulanzen, Stationen bzw. Organisationseinheiten des Zentrums miteinander und führt zusätzlich in die Apotheke, das pathologisch-bakteriologische Institut, das Zentralröntgeninstitut und das Institut für Laboratoriumsdiagnostik. So können zum Beispiel Blutproben ohne Umwege - und damit verbundenem Zeitverlust - ins Labor transportiert werden. Ein weiterer Vorteil für die PatientInnen: ein überdachter Zugang zum Zentralröntgen- institut.

Ausschließlich Ein- und Zwei-Bett-Zimmer

Das multifunktionale Zentrum - errichtet nach modernsten ökologischen und energietechnischen Standards - wird sechs Ebenen umspannen und anstelle der alten Zentralküche sowie der ehemaligen Isoliergebäude und der einstigen Aufnahmestation entstehen. Das Erdgeschoß wird als Ambulanz-Zentrum dienen. Im ersten Obergeschoß werden sich beispielsweise die Kreißsäle und der zentrale OP-Bereich mit acht interdisziplinär genutzten Operations-Sälen und einem Sectio-OP finden. Im zweiten, dritten und vierten Obergeschoß befinden sich die Bettenstationen. Das gesamte Haus ist barrierefrei und rollstuhlgerecht gestaltet und fügt sich harmonisch in den historischen Park des Kaiser-Franz-Josef-Spitals. Im Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum wird es für unsere PatientInnen künftig ausschließlich Ein- und Zwei-Bett-Zimmer geben.

 

apa.at

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