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APA-Artikel 19. September 2013

Stronach/Franz: Österreichische Spitzenmedizin muss gerettet werden

"Österreichische Spitzenmedizin muss gerettet werden!", verlangt Team Stronach Gesundheitsexperte Prim. Dr. Marcus Franz, ärztl. Direktor des Hartmannspitals und Vorstand der Abt. für Innere Medizin. Er kritisiert, "dass unsere führenden Spitäler, in denen auch die meisten unserer Ärzte ausgebildet werden, von Ländern und Bund gemeinsam betriebene Zwitterwesen sind, deren Bestand durch die vorherrschende Mischkulanz an Verantwortlichkeiten hochgradig gefährdet ist." Deshalb fordert Franz, dass die öffentlichen Unikliniken Österreichs -Wien, Graz, Innsbruck - zur Gänze vom Bund übernommen und durch professionelle Spitalsmanager mit klarem Verantwortungsprofil geleitet werden.

"Es ist unsinnig und geradezu fahrlässig, dass die Flaggschiffe der österreichischen Medizin - allen voran das Wiener AKH - aufgrund einer jahrzehntelangen politischen Misswirtschaft und infolge diverser politischer Entscheidungsschwächen heute am Rande des Ruins dahinschlittern", warnt der Mediziner. Franz erinnert: "Die Patienten haben ein Anrecht darauf, in seriös und professionell gemanagten Kliniken betreut zu werden." Doch auch das Personal habe ein Anrecht darauf, in gut geführten Gesundheitsbetrieben zu arbeiten. Daher sei der Bund aufgerufen und verpflichtet, Farbe zu bekennen und die Verantwortung und die alleinige Trägerschaft der Universitätsspitäler zu übernehmen. Franz: "Die Länder und die von den Ländern politisch infiltrierten Betreibergesellschaften der Unikliniken sollen sich zurückziehen und das Feld unabhängigen, vom Bund bestellten Profis überlassen!"

apa.at

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