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APA-Artikel 18. September 2013

Rudolfstiftung: Wehsely eröffnet Südzubau mit Hubschrauberplattform

Die Erweiterung und Modernisierung der Rudolfstiftung schreitet zügig voran. Heute wurde im Beisein von Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely der Südzubau mit 18 Obergeschoßen und einem Hubschrauberlandeplatz eröffnet. "Mit dem Südzubau wird die Krankenanstalt Rudolfstiftung ausgebaut, um die Rolle als Schwerpunktspital im Rahmen des Wiener Spitalskonzepts auch in Zukunft bestmöglich zu erfüllen. Es wird einerseits den erhöhten Sicherheitsanforderungen Rechnung getragen, andererseits wird Raum geschaffen, der sowohl den MitarbeiterInnen als auch den PatientInnen zugutekommt", erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der heutigen Eröffnung. "Diese notwendigen Um-, Aus- und Neubauten garantieren unseren Patientinnen und Patienten beste medizinische, pflegerische und therapeutische Betreuung und entlasten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so der Ärztliche Direktor Ernst Schenk. Einen Monat zuvor fand die Dachgleiche für das neue Gebäude in der Juchgasse 22 statt. Neben einer psychiatrischen Regionalabteilung für PatientInnen aus den Bezirken 3, 4 und 11 werden sich hier mehrere Ambulanzen - darunter eine Schmerzambulanz für PatientInnen mit chronischen Schmerzsyndromen - finden.

Mehr Sicherheit und Komfort für PatientInnen

Die technische Infrastruktur und die Sicherheitseinrichtungen der Rudolfstiftung sind mit dem Südzubau auf dem neuesten Stand: Zwei zusätzliche Lifte entlasten die bestehenden Aufzüge - Wartezeiten verkürzen sich somit. Das neue Fluchtstiegenhaus mit verbesserten Brandschutzvorkehrungen trägt wesentlich zur erhöhten Sicherheit der PatientInnen und MitarbeiterInnen bei. Der Südzubau umfasst zwei Keller- und 18 Obergeschoße. Darin befinden sich neue Aufenthaltsbereiche für PatientInnen, barrierefreie Toiletten, neue Nachtdienstzimmer für MitarbeiterInnen sowie Büro- und Besprechungsräume. Das entlastet die bestehenden Abteilungen. Mehrbettzimmer können in einem nächsten Schritt in moderne Ein- und Zweibettzimmer mit integrierten Sanitäranlagen umgewandelt werden.

Hubschrauberlandeplatz verkürzt den Rettungseinsatz

Der Hubschrauberlandeplatz ist nun über den neu umgebauten Aufzug direkt mit dem Zentral-OP-Bereich verbunden, NotfallpatientInnen erhalten so rascher medizinische Hilfe. Der Wiener Rettungshubschrauber 'Christopherus 9' fliegt vorwiegend Infarkt-, und SchlaganfallpatientInnen sowie PatientInnen, die eine intensivpflichtige Behandlung benötigen, in die Rudolfstiftung. "Der neue Landeplatz stellt bei Rettungseinsätzen den schnellstmöglichen Transport von PatientInnen ins Krankenhaus sicher. So können entscheidende Minuten gewonnen werden", betonte der Leiter der Berufsrettung Wien Rainer Gottwald.

 

 

apa.at

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