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APA-Artikel 17. September 2013

Leitl: Konsolidierung der Krankenkassen strikt weiterverfolgen

"Der Turnaround bei den österreichischen Krankenkassen ist gelungen. Es ist aber klar, dass der Konsolidierungskurs strikt weiterverfolgt werden muss, denn die gesundheitspolitischen Herausforderungen werden in den kommenden Jahren nicht sinken sondern zunehmen", betonte heute, Dienstag, der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl. Der sich abzeichnende positive Trend sei auf das "Einkehren haushaltspolitischer Vernunft" zurückzuführen, wodurch nun mit Überschüssen im Sinne der Versicherten gearbeitet werden könne.

Mit dem im Jahr 2009 eingeschlagenen Konsolidierungskurs unter WKÖ-Vizepräsident und Hauptverbandsvorsitzendem Hansjörg Schelling sowie der aufgrund der Konjunktur erfreulichen Entwicklung der Beitragseinnahmen befänden sich die Krankenkassen auf einem gesunden Weg. Schelling sei es gelungen, ohne Leistungskürzungen die Ausgaben zu reduzieren und das hohe Qualitätsniveau im heimischen Gesundheitswesen beizubehalten. "Der Hauptverband präsentiert sich heute als modern ausgerichtete Organisation. Schelling hat einen Reformprozess eingeleitet, der Vorbildfunktion für viele weitere Bereiche hat", so Leitl.

Um das Gesundheitssystem nachhaltig abzusichern, gelte es daher, weitere Konsolidierungsschritte zu setzen um das heimische Gesundheitswesen nachhaltig abzusichern, aber auch um mögliche Beitragssenkungen diskutieren zu können. Der Löwenanteil der Kassenkonsolidierung im Bereich der Heilmittel, Heilbehelfe und der sonstigen Leistungsanbieter werde jedenfalls von der Wirtschaft getragen, nun seien Konsolidierungsschritte auch in anderen Bereichen notwendig. "Angesichts der neuen Finanzlage muss jetzt auch endlich mehr finanzielle Gerechtigkeit für die AUVA geschaffen werden", betont der WKÖ-Präsident und verweist auf die immer noch bestehende finanzielle Diskriminierung der AUVA: "Und nicht zuletzt sind auch Spielräume zu nützen, um den Faktor Arbeit zu entlasten, insbesondere bei Lohnnebenkosten", so Leitl abschließend.

apa.at

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