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APA-Artikel 16. September 2013

Spitzenmedizin für alle?

Die Fülle von Versprechungen, die der Gesundheitsminister anlässlich seiner Pressekonferenz am 13. September 2013 aufstellte, deckt sich zum guten Teil mit den Forderungen der Österreichischen Zahnärztekammer. Diese wurden jedoch seit April 2011 sowohl von den Krankenkassen als auch dem Gesundheitsminister ignoriert bzw. permanent abgelehnt.

Die verantwortlichen Politiker haben eine ganze Legislaturperiode lang Zeit gehabt, selbst die ersten Schritte für Verbesserungen für die Patienten im Bereich der Kassenzahnmedizin zu setzen. Der Zahnärztekammer, auf deren "guten Willen" es nun angeblich ankommt, wurde jedenfalls seitens der politisch Verantwortlichen seit über zwei Jahren jedes Reformgespräch verweigert.

Da sich die Situation 14 Tage vor der Nationalratswahl nicht geändert hat, sind schwere Zweifel an der Ernsthaftigkeit der präsentierten Vorschläge angebracht.

An der Zahnärztekammer sind Verbesserungen für unsere Patienten jedenfalls noch nie gescheitert.

apa.at

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