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APA-Artikel 11. September 2013

Kapsch unterstützt die St. Anna Kinderkrebsforschung

Seit Anfang dieses Jahres besteht zwischen der Kapsch Group und der St. Anna Kinderkrebsforschung ein Fördervertrag. Kapsch ermöglicht durch eine Spende im Wert von 300.000 Euro dem Institut Zugang zu der neuesten Technologie des "Next Generation Sequencing" für den erstmaligen Einsatz in der österreichischen Kinderkrebsforschung. Diese soll dabei helfen, die Mechanismen der kindlichen Krebserkrankung besser zu verstehen und dadurch die Behandlung individuell abstimmen zu können.

Die Forschungsarbeit im Rahmen des Projekts "Next Generation Sequencing für Tumore im Kindesalter" soll die Ursachen der Krankheitsentstehung, des Rückfalls und der Therapieresistenz aufzeigen. Diese neueste High-Tech Methode erlaubt es, die gesamte Erbinformation eines Tumors zu lesen und alle Veränderungen zu erfassen. Das schafft die Möglichkeit Therapien gezielt einzusetzen und das Rückfallrisiko besser einzuschätzen. "Wir sind sehr dankbar, dass nun auch die St. Anna Kinderkrebsforschung diese wichtige technologische Entwicklung zum Wohle der Kinder nutzen kann", so der wissenschaftliche Direktor, Prof. Heinrich Kovar.

"Kapsch unterstützt dieses Projekt in der Überzeugung und Hoffnung, dass damit die Heilungschancen von Krebserkrankungen bei Kindern deutlich gesteigert werden können", so Dr. Kari Kapsch, Vorstandsmitglied und COO der Kapsch Group. Kapsch unterstützt das Projekt für die nächsten drei Jahre.

St. Anna Kinderkrebsforschung

Aus einem kleinen Labor im Dachgeschoss des St. Anna Kinderspitals entwickelte sich in den vergangenen 25 Jahren ein Forschungsinstitut von Weltrang. Heute ist die St. Anna Kinderkrebsforschung eines der führenden Forschungszentren auf dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die hohe Effizienz von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Anwendung der Ergebnisse in der klinischen Praxis ist die unmittelbare räumliche Nachbarschaft zwischen der St. Anna Kinderkrebsforschung und dem St. Anna Kinderspital. Jährlich erkranken in Österreich etwa 250 Kinder und Jugendliche an Krebs. Dank der interdisziplinären Forschungsarbeit auf internationaler Ebene können von den betroffenen Kindern bereits 70-80% geheilt werden. Die St. Anna Kinderkrebsforschung wird überwiegend durch Spenden finanziert.

Für weitere Informationen: www.kinderkrebsforschung.at  

 

 

 

apa.at

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