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APA-Artikel 10. September 2013

CH: Berset will Herausforderungen im Gesundheitswesen gemeinsam angehen

Auf Einladung von Innenminister Alain Berset haben sich am Montag 350 Akteure des Gesundheitswesen zur ersten Nationalen Konferenz "Gesundheit2020" getroffen. Dabei stand die Umsetzung der bundesrätlichen Strategie im Gesundheitswesen im Zentrum.

Im Bericht "Gesundheit2020" hatte der Bundesrat im Januar skizziert, wie er die Herausforderungen im Gesundheitswesen bis 2020 angehen will. Die meisten Vertreter stimmten den Zielen grundsätzlich zu und stellten eine aktive Teilnahme bei der Umsetzung in Aussicht, wie das Eidgenössische Departemen des Innern (EDI) am Montag mitteilte.

Das Treffen diente nun dazu, die diversen Organisationen des Gesundheitswesens sowie Gesundheitspolitikerinnen und kantonale Gesundheitsdirektoren besser in diesen Prozess einzubeziehen. Berset setzte zudem eine Expertengruppe ein, die Projekte begleiten und innovative Ideen einbringen soll.

Heute ist das Gesundheitswesen aus Sicht des Bundesrates zu stark auf die akute und stationäre Versorgung ausgerichtet. In Zukunft sollen die Vorbeugung, die Langzeitpflege von Chronischkranken sowie die Pflege im letzten Lebensabschnitt ein grösseres Gewicht erhalten.

Der Bericht enthält insgesamt 36 Massnahmen, von denen die Mehrzahl bekannt ist. Beispielsweise will der Bundesrat die Risikoselektion der Krankenkassen eindämmen, indem er im Rahmen des Gegenvorschlags zur Einheitskassen-Initiative der Linken eine Rückversicherung schafft.

Zudem sollen die Hausarztmedizin gestärkt, vermehrt Pauschalpreise für Gesundheitsleistungen vereinbart und die Ausbildung von Ärzten und anderen Gesundheitsfachleuten gezielter gesteuert werden.

apa.at

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