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APA-Artikel 29. August 2013

D: Oberlandesgericht trifft Grundsatzentscheidung zur Apothekerhaftung

Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat eine grundsätzliche Entscheidung zur Haftung von Apothekern getroffen: Gibt ein Apotheker ein falsches, gefährliches Medikament aus und der Patient erleidet gesundheitlichen Schaden, muss der Apotheker beweisen, dass daran nicht die Fehlmedikation schuld ist. Das hat das OLG in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss entschieden (Aktenzeichen: 5 U 92/12). Damit wurde erstmals die schon bei Ärzten geltende Beweislast auch auf Apotheker übertragen und eine bislang ungeklärte Haftungsfrage entschieden. Der Zivilsenat ließ aber wegen der grundsätzlichen Bedeutung eine Revision beim Bundesgerichtshof zu.

apa.at

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