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APA-Artikel 22. August 2013

Verschreibungsdaten - SPÖ wirft ÖVP Patientenverunsicherung vor

Nach Kritik der ÖVP an SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger im Zusammenhang mit dem Datenverkauf durch Ärzte an ein Marktforschungsunternehmen schießt SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser zurück: Sie wirft dem Koalitionspartner vor, "billiges Wahlkampfkleingeld" zu wechseln und Patientenverunsicherung in Kauf zu nehmen. Das Gesundheitsministerium sei seit Bekanntwerden des möglichen Datenmissbrauchs mit den entscheidenden Gruppen wie Ärztekammer, Apothekerkammer, Hauptverband und Datenschutzkommission in Kontakt, um für eine lückenlose Aufklärung zu sorgen.

Ihr Fett bekam die Volkspartei aber auch von den Freiheitlichen ab: "Was die ÖVP, namentlich Generalsekretär Hannes Rauch, heute zum Thema Gesundheitsdaten-Klau abgesondert hat, kann nur als Kindesweglegung bezeichnet werden", meinte FPÖ-Ärztesprecher Andreas Karlsböck. Immerhin habe die ÖVP mit "ihrem ELGA-System (Elektronische Gesundheitsakte, Anm.) den Grundstein für den aktuell anhängigen Gesundheitsdaten-Klau gelegt".

apa.at

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