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APA-Artikel 22. August 2013

Ärztekammer zu Datenweitergabe (2) Ärztekammer: Spitalsmanager zur Verantwortung ziehen

Der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) und Bundesobmann der angestellten Ärzte, Harald Mayer, fordert bei illegaler Datenweitergabe durch die Spitäler gleiche Konsequenzen wie für niedergelassene Ärzte. "Die zuständigen Spitalsmanager müssen zur Verantwortung gezogen werden, genauso wie dies bei den niedergelassenen Ärzten oder bei Apothekern zu geschehen hat", sagte der hohe Ärztepolitiker Donnerstag in einer Aussendung.

Bekanntlich ist jüngst an die Öffentlichkeit gekommen, dass auch rund 150 Spitäler Medikationsdaten an das Internationale Marktforschungsunternehmen IMS übermittelt hätten. Davon sind offensichtlich öffentliche und private Krankenhäuser betroffen. Mayer sieht in diesem Umstand einen Sachverhalt, der alle Sektoren des österreichischen Gesundheitswesens betreffe. "Man ist daher gut beraten, die Frage nach dem Grundsatz, vor dem Gesetz sind alle gleich, zu behandeln", sagte der ÖÄK-Vizepräsident.

Sollten Spitalsmanager nicht für die vollständige Anonymisierung der Daten gesorgt haben, so müssten ihre Verträge unverzüglich aufgelöst werden. Auch die politische Verantwortung sei in diesem Fall zu klären. 

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