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APA-Artikel 20. August 2013

Alpbacher Gesundheitsgespräche - Gesundheitsreform auf Prüfstand

Die "Zukunft der Gesundheitsreform 2013 bis 2018" mit den Erfordernissen für eine erfolgreiche Umsetzung stand schließlich Montagabend am Ende der diesjährigen Alpbacher Gesundheitsgespräche bei der Veranstaltung des Forums der forschenden Pharmaindustrie (FOPI) auf dem Prüfstand von vier Expertengruppen. Die Empfehlungen unterschieden sich nur wenig von den Forderungen bei den anderen Veranstaltungen zu dem Thema in den vorangegangenen Tagen. Die wichtigsten Punkte:

- Basis für die Gesundheitsreform müssten der Wille zur konsequenten Umsetzung, mehr Prävention und Gesundheitsförderung und das Ziel des Erreichens von in Österreich im Durchschnitt zwei mehr gesunden Lebensjahren sein. Dazu müsste die Gesundheit in allen Lebensbereichen und Politikfeldern eine Rolle spielen.

- "Ich als Gesundheitsminister": Da wurden das Problem Darmkrebs (Früherkennung), "Impfmuffel", die psychische Gesundheit, sowie Tabak-, Alkohol- und Tabakprävention angesprochen. Das Jahr 2014 sollte zu einem "Jahr der Bewegung" deklariert werden, der erste Sonntag im Mai zum "Tag der eigenen Gesundheit".

- Ganz wichtig in mehreren Diskussionen: die "Stärkung des solidarischen Gesundheitssystems". Die Gesundheitsreform sollte sich dabei auf eine bessere Versorgung der Patienten und nicht vordergründig auf die Kosten konzentrieren.

- In mehrfacher Hinsicht wurden auch größere Transparenz bei gesundheitspolitischen Entscheidungen gefordert, ebenso die Förderung der unabhängigen Forschung und unabhängiger Gremien (Public Health Institute) in Sachen Gesundheits- und Versorgungsforschung.

- Gleichzeitig müsse es Spielraum für Innovationen im Gesundheitswesen geben. Das bedinge auch innovationsfreudige Rahmenbedingungen inklusive objektiver Gesundheitsfolgenabschätzungen.

apa.at

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