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APA-Artikel 19. August 2013

SPÖ-Maier: Weitergabe von Patientendaten ist ungeheuerlich

SPÖ-Konsumentenschutzsprecher und Vorsitzender des Datenschutzrates Johann Maier zeigt sich bestürzt über die Vorwürfe hinsichtlich der Weitergabe von Patientendaten durch österreichische Ärzte. "Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, müssen die Staatsanwaltschaften aktiv werden", so Maier am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Wie heute bekannt geworden ist, hat die österreichische Niederlassung der US-Firma IMS Health Inc. Patientendaten von österreichischen Ärzten erhalten. Insgesamt sollen nach Auskunft von IMS 350 Ärzte mit der amerikanischen Firma zusammenarbeiten.

"Es ist ungeheuerlich, wenn jene Ärzte, die sich Jahre gegen ELGA gewehrt haben, nun im eigenen Interesse Daten von Patientinnen und Patienten verkaufen", so Maier. Es liege die Vermutung nahe, dass jene Ärzte ELGA nur deshalb versucht haben zu verhindern, weil ELGA Kontrolle und Transparenz garantiert. Der oberste Datenschützer versichert, dass alles unternommen werde, um Licht ins Dunkel zu bringen.

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