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APA-Artikel 12. August 2013

Wehsely begrüßt kostenlose HPV-Impfung

Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely begrüßt die heutige Ankündigung von Gesundheitsminister Alois Stöger, die HPV-Impfung in das kostenfreie nationale Kinderimpfprogramm aufzunehmen. "Der Bundesminister hat heute Vormittag einen wichtigen und richtigen Schritt für die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen getan", sagt die Stadträtin, die sich bereits seit Jahren für eine Aufnahme der HPV- Impfung in das nationale Konzept ausspricht. Nun wird dieser Plan ab dem Frühjahr 2014 umgesetzt.

Langjährige Forderung Wiens umgesetzt

"Eine gemeinsame bundesweite Regelung war die Lösung, die ich über viele Jahre angestrebt habe", sagt Gesundheitsstadträtin Wehsely. "In dieser wichtigen Frage habe ich mich immer gegen einen Wettlauf einzelner Bundesländer ausgesprochen. Die heute präsentierte Lösung unterstütze ich daher vorbehaltlos, Wien wird die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen." Die Kosten wären nach gewohntem Schlüssel zu teilen, so Wehsely: Zwei Drittel übernimmt der Bund und je ein Sechstel übernehmen Länder und Sozialversicherung. Wien wird sich also mit einem Sechstel der Kosten finanziell an der Maßnahme beteiligt.

Wichtiger Schritt bei Prävention

Der Gebärmutterhalskrebs ist mit etwa 550 Ersterkrankungen pro Jahr nach dem Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung der Frau, doch durch konsequente Früherkennung ist die Rate an Todesfällen innerhalb der vergangenen 10 Jahre um mehr als 50 % zurückgegangen. "Prävention ist auch in diesem Bereich das Allerwichtigste. Die HPV-Impfung bei Mädchen, aber auch bei Buben bietet nun die reale Chance, die Zahl der Erkrankungen weiter zu senken", so die Stadträtin. Die Impfung wird nun für alle Mädchen und Buben in der vierten Schulstufe kostenlos angeboten. In Wien sind davon rund 16.000 Jugendliche betroffen. Allerdings könne und werde die Impfung die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung nicht ersetzen, betonte Wehsely.

apa.at

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