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APA-Artikel 12. August 2013

ÖH erinnert BM Töchterle an Bedingungen für Medizinfakultät

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) erinnert Wissenschaftsminister Töchterle anlässlich des morgigen MinisterInnenrats an die Bedingungen, die in der Hochschulkonferenz einstimmig formuliert wurden. "Der Minister hat zugesagt nur dann für die Medizinische Fakultät in Linz zu stimmen, wenn die Bedingungen erfüllt sind", erinnert Viktoria Spielmann vom Vorsitzteam der ÖH den Minister an sein Versprechen. Die Hochschulkonferenz war Mitte Juli einstimmig übereingekommen, dass die von LH Pühringer gewünschte Medizinfakultät nur dann eingerichtet werden würde, wenn im Gegenzug zusätzliche Mittel für den Ausbau des tertiären Sektors zur Verfügung gestellt werden.

Die Hochschulkonferenz sprach sich auch dafür aus, einen neuen Fachhochschulentwicklungs- und finanzierungsplan zu entwerfen. Die Einbeziehung bestehender Hochschulstandorte, konkrete Maßnahmen zur Attraktivierung des Arzt- bzw. Ärztinnenberufs und die Reform der ÄrztInnenausbildung waren ebenso Bedingung wie die Prüfung der Auswirkungen auf die momentane Quotenregelung und eine national und international besetzte Gründungskommission für die zukünftige Fakultät. "Die ÖH hat zudem noch erreicht, dass die zusätzliche Belastung der Studierenden durch die Aufteilung auf die Standorte Graz und Linz abgegolten werden muss", erklärt Spielmann: "Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, hat der Minister keine andere Wahl als die Einrichtung der Fakultät abzulehnen" Sie geht davon aus, dass die Forderungen bis dato nicht erfüllt wurden. "Uns ist nichts darüber zu Ohren gekommen", so Spielmann.

apa.at

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