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APA-Artikel 12. August 2013

GPA-djp-Katzian: Nein zur Reduktion der Beiträge von Unfall- und Krankenversicherung

"Eine Reduktion der Beiträge zur Unfall- und Krankenversicherung, wie sich das die ÖVP vorstellt, um auf diese Art und Weise Lohnnebenkosten senken zu können, lehnen wir entschieden ab, weil sie zu Lasten der medizinischen Versorgung gehen würde", kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

"Die Einrichtungen der Sozialversicherung, die Sonderkrankenanstalten, die Reha-Zentren aber auch die Ambulatorien der Gebietskrankenkassen garantieren eine flächendeckende Versorgung von Gesundheitsleistungen für alle Bevölkerungsschichten. Weniger Geld in den Kassen bedeutet weniger Leistung, vor allem im niederschwelligen medizinischen Bereich. Das kann doch niemand ernsthaft wollen", so Katzian weiter. Auch wenn die Krankenkassen im vergangenen Jahr fast alle gewinnbringend oder ausgeglichen bilanziert hätten, seien Gebarungsüberschüsse wertvolle Grundlagen, um die Qualität des Angebots sichern und in weiterer Folge ausbauen zu können.

"Die Beschäftigten in den Sozialversicherungsträgern leisten täglich sowohl in der Verwaltung als auch im Gesundheitsbereich hochqualifizierte Arbeit", so Katzian abschließend: "Dafür braucht es gute, sichere Rahmenbedingungen statt Kaputtsparen und Wertschätzung statt Verunsicherung."

apa.at

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