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APA-Artikel 6. August 2013

Pflege: ÖGB will faire Arbeitsbedingungen für 24-Stunden-Betreuung

Der ÖGB fordert ein Verbot der 24-Stunden-Betreuung auf selbstständiger Basis, dies bedeute nicht die Abschaffung, sondern deren Ausgestaltung mit fairen Arbeitsbedingungen. Die Betreuung soll nicht mehr von Scheinselbstständigen durchgeführt werden, sondern von Angestellten, wurde am Dienstag in einer Aussendung als Reaktion auf eine heute vorgestellte Studie des Hilfswerks festgehalten. Angestellt werden sollen die Pflegekräfte bei Trägervereinen und nicht direkt bei den Pflegebedürftigen, hieß es weiter.

Diese Position vertrat auch die Gewerkschaft vida. Das Argument, wonach 24-Stunden-Betreuung bei einer Anstellung der Pflegekräfte deutlich teurer würde, bezeichnete der stv. vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner außerdem als zynisch: "Es kann nicht sein, dass die Frage der Finanzierung auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird und hier ArbeitnehmerInnen zweiter Klasse geschaffen werden, indem man sie in Scheinselbstständigkeit drängt und so zum Verzicht auf sozialrechtliche Absicherung und kollektivvertragliche Entlohnung zwingt."

apa.at

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