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APA-Artikel 6. August 2013

Heimische Apotheken verzeichneten im Halbjahr Umsatzeinbußen

Die österreichischen Apotheken haben im ersten Halbjahr 2013 erstmals einen Umsatzrückgang beim sogenannten Kassenumsatz verzeichnet. Dieser ging real um 2 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro zurück. Beim Kassenumsatz handelt es sich um den Umsatz, der mit auf Kassenrezepten verschriebenen Medikamenten erzielt wird. Dieser mache rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes einer Apotheke aus, so der Apothekerverband am Dienstag in einer Aussendung.

"Der Rückgang in den Apotheken ist eine Folge der Kostendämpfungsmaßnahmen der Krankenkassen, die bei der Arzneimittelversorgung bereits seit Jahren den Sparstift ansetzen", beklagt der Apothekerverband. Das beschere den Apotheken seit geraumer Zeit geringere Kassenspannen und nun auch einen Umsatzeinbruch.

Auch die Privatumsätze, die bisher die flauen Kassenumsätze abfederten, sind im ersten Halbjahr eingebrochen. Erst gestern gab die Statistik Austria die vorläufigen Einzelhandels-Umsatzzahlen bekannt, wonach die Umsätze in Apotheken und im Kosmetikhandel real um 3,7 Prozent eingebrochen sind.

apa.at

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