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APA-Artikel 29. Juli 2013

VP-Korosec: Wiener Krankenanstaltenverbund wieder einmal von der Hitzewelle überrascht

Empört zeigt sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec über den dilettantischen Umgang der Führung des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) mit der derzeitigen Hitzewelle. "An die Bevölkerung werden kluge Ratschläge über das richtige Verhalten bei extremer Hitze erteilt, aber selbst ist man nicht einmal in der Lage, in den Spitälern für eine erträgliche Raumtemperatur zu sorgen. So viel Unvermögen ist einfach unfassbar", betont Korosec.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits seit vielen Jahren durch sehr lange und extreme Hitzeperioden spürbar. Temperaturen über 35 Grad sind auch in Wien keine Seltenheit mehr, wie ein Blick in die Temperaturaufzeichnungen belegt. "Ich bin verwundert, dass der KAV auf diese Gegebenheiten nicht adäquat reagiert. Die Ausrede der zuständigen Leiterin im KAV für Sofortmaßnahmen Dr. Drapalik, dass die dicken Mauern in den alten Spitalsgebäuden die Hitze ohnedies abhalten würden, ist gegenüber den leidgeplagten Patientinnen und Patienten eine Zumutung", zeigt sich die VP-Mandatarin verärgert.

Die Zustände belegen eindeutig ein komplettes Versagen der Führungsebene im Krankenanstaltenverbund, denn in den städtischen Spitälern sind einzig die Rudolfstiftung und das AKH flächendeckend mit Klimaanlagen ausgestattet, wie den Medienberichten zu entnehmen ist.

"Es kann nicht sein, dass man bei der Erstellung des Spitalskonzept 2030 offenbar völlig darauf vergessen hat, in den bestehenden Standorten die Patientenzimmer mit modernen Klimageräten auszustatten, denn von den vollklimatisierten Neubauten, die es derzeit nur auf dem Papier gibt, haben die Wienerinnen und Wiener nichts. Wir haben JETZT Sommer, Frau Stadträtin, also kümmern Sie sich bitte schleunigst um Abkühlung", so Korosec abschließend.

apa.at

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