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APA-Artikel 24. Juli 2013

Neuausrichtung des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement

Das Bachelorstudium Gesundheits- und Pflegemanagement am Studienbereich Gesundheit und Soziales der FH Kärnten stellt die Weichen neu. Im Kern der Neuausrichtung von Praxis und theoretischer Ausbildung steht ein grundlegender Perspektivwechsel vom Krank-Sein zum Gesund-Sein. Die Weiterentwicklung des Studiengangs erfolgte in Kooperation mit Studierenden, AbsolventInnen und ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis. Bewerbungen für den Studiengang sind noch bis Anfang September möglich.

Um den komplexer werdenden Anforderungen im Gesundheits- und Pflegemanagement gerecht zu werden, bedarf es einer breiten Kompetenzentwicklung, die zugleich auch Spezialisierung ermöglicht. "Die wichtigste Neuerung, die wir vorgenommen haben, ist die Trennung in die stark profilbildenden Studienzweige Gesundheitsmanagement und Pflegemanagement ab dem vierten Semester," erklärt Studiengangsleiter Holger Penz die bedeutsamste Änderung. "Auch aus der Sicht der Praxis werden so unterschiedliche schulische und berufliche Vorbildungen besser berücksichtigt und für das entsprechende zukünftige Tätigkeitsfeld differenzierter vorbereitet", schildert er weiter und beruft sich dabei auf die enge Zusammenarbeit von Studierenden, AbsolventInnen und ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis: "So können wir ideal auf die Bedürfnisse unserer beiden vorrangigen Zielgruppen eingehen: der Absolventinnen und Absolventen von AHS und BHS einerseits, des Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonals andererseits."

Zwtl.: Managementausbildung mit Zukunft

Im Kern der Neuausrichtung von Praxis und theoretischer Ausbildung steht ein grundlegender Perspektivwechsel vom Krank-Sein zum Gesund-Sein. Der Bachelorstudiengang Gesundheits- und Pflegemanagement steht dabei für einen kompetenzorientierten Studiengang mit hohem Praxis- und Anwendungsbezug und damit vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Gesundheitswesen. "Das neue Curriculum sorgt für eine noch stärkere Vernetzung der einzelnen Fächer. Den Studierenden wird daher bereits ab Studienbeginn die Möglichkeit geboten, Wissen zu erwerben, das über das einzelne Fachgebiet hinausgeht", erklärt Sabine Spanz, Professorin an der FH Kärnten.

"Gesundheitsförderung ist eines der zukunftsträchtigsten Themen im Gesundheitswesen. Von Studienbeginn an werden theoretische Grundlagen mit dem Ziel der Entwicklung eines Gesundheitsförderungsprojektes vermittelt. So werden Studierende schon im Zuge des Studiums zu Gesundheitsförderinnen und Gesundheitsförderern und können die erworbenen Kompetenzen im späteren Berufsleben gleich einsetzen," betont Fachhochschulprofessorin Eva Mir die Wichtigkeit der optimalen Vorbereitung für die vielschichtigen Herausforderungen des Berufslebens am Beispiel des zukunftsträchtigen Feldes der Gesundheitsförderung.

In sechs Semestern zum Bachelor of Arts in Business (BA) Der Bachelorstudiengang Gesundheits- und Pflegemanagement dauert sechs Semester und vermittelt von betriebswirtschaftlichem Basiswissen über Fachwissen aus Gesundheitsförderung und Prävention, Public Health und innovativer Gesundheitssystementwicklung auch Qualitätssicherung und PatientInnenorientierung. In der studiengangs-internen Forschungskonferenz entwickeln und präsentieren die Studierenden bereits in der Ausbildung Forschungsthemen. Ebenso verleihen die Zukunftswerkstatt "Vision und Profession", das Business-Plan-Project und das Anwendungsprojekt zum Thema Gesundheitsförderung dem neu gestalteten Curriculum einen innovativen und studierendenfreundlichen Charakter.

Informationen:

http://www.fh-kaernten.at/gpm  
www.facebook.com/GesundheitPflege

 

apa.at

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