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APA-Artikel 19. Juli 2013

Mautz zu Frauenbarometer: "ArbeitnehmerInnen und Unternehmen profitieren vom Gesundheits-Euro"

Der heute von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek präsentierte 6. Frauenbarometer belegt, dass ArbeitnehmerInnen immer mehr Überstunden leisten und Frauen beim Wiedereinstieg nach der Karenz Schwierigkeiten haben. "Noch immer leisten Frauen den Großteil der unbezahlten Arbeit, wie Kindererziehung, Pflege und Hausarbeit. Das schlägt sich auch auf ihre berufliche Situation nieder. Die Hälfte der Frauen empfindet die Zeit des Wiedereinstiegs als schwierig, und zwei Drittel arbeiten weniger als vor der Karenz", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Während viele Frauen lieber Vollzeit als Teilzeit arbeiten würden, werden in Österreich pro Jahr 300 Millionen Überstunden geleistet. Hier braucht es eine faire Aufteilung der Arbeitsstunden", forderte Mautz.

"Der von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek vorgestellte Gesundheits-Euro wäre ein Anreiz, weniger Überstunden anzuordnen. Dadurch hätten Männer mehr Zeit für Familienleben und Hausarbeit", betonte Mautz. Der Gesundheits-Euro sieht vor, dass Unternehmen einen Euro pro geleisteter Überstunde zahlen. Dieses Geld kann für Krankheitsprävention und betriebliche Gesundheitsförderung sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen verwendet werden. "Neben notwendigen Investitionen in die aktive Gesundheitsförderung würde der Gesundheits-Euro auch zu einer fairen Aufteilung der Arbeitsstunden führen", erklärte Mautz und fuhr fort: "Nicht nur ArbeitnehmerInnen profitieren von dem Gesundheits-Euro, auch Unternehmen gewinnen dabei, denn gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht ständig Überstunden leisten müssen, bringen auch mehr weiter."

apa.at

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