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APA-Artikel 15. Juli 2013

FPÖ-Lasar: Illegale Abtreibungen - Was hat Pilz gewusst?

In der Affäre um die illegalen und für die Patientinnen gefährlichen Abtreibungen durch eine praktische Ärztin in Wien macht FPÖ-Stadtrat David Lasar aufmerksam, dass Bürgermeister Häupl Kraft seines Amtes und gesetzlich legitimiert eine sofortige Suspendierung der Ärztin in die Wege hätte leiten können. Es stellen sich für die FPÖ daher fünf Fragen an die Wiener Patientenanwältin Pilz:

1. Seit wann wusste sie von den illegalen Abtreibungen? 2. Warum hat sie Bürgermeister Häupl nicht umgehend informiert? 3. Wann hat Pilz die Ärztekammer, welche keine Suspendierung vornehmen kann, informiert? 4. Hat Pilz die Staatsanwaltschaft über die illegalen Abtreibungen informiert? 5. Wenn nicht, warum hat sie stattdessen die Medien informiert?

Wenn sich herausstellen sollte, dass Pilz über die illegalen Abtreibungen mit teilweise schweren Verletzungsfolgen für die Patientinnen schon länger in Kenntnis war ohne einzuschreiten, wie es ihre Pflicht gewesen wäre, dann hat die Patientenanwältin von Häupls Gnaden ein ernstes Problem. "Neben dem Umstand, dass sie ein fürstliches Gehalt aus dem Steuertopf bezieht, hat sie auch die dienstliche und moralische Verpflichtung, ihr bekannte Missstände ohne Verzögerung öffentlich zu machen und umgehend Maßnahmen zu setzen oder setzen zu lassen", betont Lasar und fordert rasche Antworten von Pilz.

apa.at

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